Gesund Essen – Reinigungsmonat – Oktober 2021 – Teil 2

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Willkommen zum Teil 2 meiner Reinigungschallenge. Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast – den findest du hier. Es lohnt sich diesen zu lesen, da viele wertvolle Erkenntnisse und tollen Wissen drin steckt. Aber jetzt viel Spaß beim 2. Teil :-).

Tag 15 – 15.10.21

Ehrlich gesagt hat sich nicht viel auf der Waage getan. Gerade mal 300g. Das ist bis jetzt wirklich das aller schlechteste Ergebnis nach 15 Tagen. Aber mal schauen, woran das liegen kann. Ich weiß es zum jetzigen Zeitpunkt mal noch nicht. Ich habe auch das Gefühl, dass mein Körper momentan viel Wasser speichert. Das gibt es schon mal im Verlauf des Monats. Die Frauen wissen, wovon ich rede :-). Deswegen mache ich mir mal nicht so einen großen Kopf darum. Das wird sich schon wieder glätten.

Heute war ich recht brav mit dem Essen, allerdings waren schon ein paar Gelüste da. Diese versuche ich mit Obst und Tee auszutricksen. Funktioniert mal noch ganz gut. Auch habe ich wieder etwas Augenmerk aufs Kauen gelegt, was mir richtig gut tut. Das nimmt die Schnelligkeit aus dem Tag heraus. Allerdings hat das jetzt wieder richtig lange gebraucht, bis ich in dieses „viel kauen Muster“ rein gefunden habe. Aber immerhin habe ich rein gefunden :-).

Was gab es heute Leckeres? Mal wieder gefüllte Paprika. Das hatte ich jetzt echt schon lange nicht mehr. Diesmal waren sie wieder mit Hackfleisch gefüllt. Dazu gab es gedünsteten Mangold. So lecker. Am Nachmittag wieder ein obligatorisches Obst und die Nüsse. Am Abend gab es wieder Radicchio- und Chinakohlsalat. Dazu noch meinen leckeren sauren Blumenkohl und ein paar Gabeln fermentiertes Rotkraut. Also ganz in Ordnung mein Abendmahl.

Tag 16 – 16.10.21

Wenn ich abgelenkt bin, geht die Challenge viel besser. Ich habe momentan wieder Fortbildung und in dieser Zeit fällt es mir definitiv leichter gesund zu essen. Warum auch immer. Vielleicht tut uns ein Austreten aus dem Alltag gut :-).

Das ist sicher auch ein Punkt, warum uns Veränderungen leichter fallen, wenn wir zum Beispiel auf Kur sind, ein Retreat machen oder eine Fastenwoche (das kommt nächstes Jahr bei mir :-)).

Bin schon gespannt, wie das wird. Aber zurück zum heutigen Tag. Die Zeit bis zum Mittag ist mir schon schwer gefallen, weil ich gemerkt habe, dass ich irgendwann nicht mehr ganz so aufmerksam sein konnte. Lustiger weise macht mir das Intervallfasten körperlich nichts aus. Ich mache sogar Wandertouren ohne Essen im Bauch und habe das Gefühl, dass ich viel mehr Kraft habe.

Das ist auch tatsächlich so, da unser Körper die Energie, die er für die Verdauung braucht, einspart. Das sind immerhin 30%! Allerdings merke ich schon, dass ich geistig, wenn ich lerne, dann schon irgendwann (nach ca. 3 Stunden) an meine Grenzen komme. Aber es hilft ja nichts, weitergemacht werden muss trotzdem :-). Heute gab es folgendes zum Essen: Mittags wieder meine Kartoffel-Lauch-Zucchini-Spinat-Pfanne, am Nachmittag leckeres Obst (ohne Nüsse diesmal) und am Abend wieder Ofenkürbis mit einer Nüss-Gewürzmarinade (da sind sie wieder – die Nüsse), dazu noch Radicchio-Chinakohlsalat und ein paar Gabeln sauren Blumenkohl.

Tatsächlich habe ich mich heute nicht überfressen. Heißt also, dass Kürbis übrig geblieben ist. Der wird morgen noch zu einer Suppe verarbeitet :-). Dann gibt’s das Gleiche – nur mit Kürbissuppe, satt Ofenkürbis. Heute habe ich noch mehr Tee getrunken, einfach, weil ich das Gefühl hatte, mich innerlich wärmen zu müssen. Da allerdings aufpassen, wenn du Intervallfasten machst, dass du Tee, Kaffee und all sonstige Getränke außer stilles Wasser, nur in deiner Essenszeit trinkst. Was es damit auf sich hat, werde ich dir noch in einen anderen Artikel erklären.

Tag 17 – 17.10.21

Heute war wieder ein guter Tag. So wie auch gestern. Ich esse viel bewusster, allerdings ist da schon noch richtig viel Potential da. Mit dem Kauen hinke ich etwas hinterher. Ich glaube, dass das in der letzten Essenschallenge auch schon schwierig war. Vielleicht lerne ich es irgendwann mal :-). Es gibt ja noch ein paar Monate (5 Mal im Jahr um genau zu sein), wo ich das lernen und verbessern kann. Deswegen sehe ich das Ganze gelassen.

Druck bringt sowieso nie was – außer vielleicht Kopfschmerzen :-).

Da habe ich definitiv keine Lust drauf. Heute Mittag gab es wieder gefüllte Paprika mit Mangold (mhm lecker). Am Nachmittag ein bisschen Obst (wieder ohne Nüsse) und am Abend wieder Radicchio-Chinakohl-Salat, dazu sauren Blumenkohl (der muss langsam weg :-)) und noch ein kleines Schüsselchen Kürbissuppe, die ich aus den Resten von gestern gemacht habe. Das nenne ich leckere Resteverwertung :-).

Tag 18 – 18.10.21

Und schon wieder ist ein Tag erledigt. Momentan geht das richtig schnell. Finde ich gut. Heute ging es auch wieder grandios, da ich ja auf Fortbildung bin. Da habe ich genug Ablenkung und zu tun, dann denke ich nicht immer ans Essen :-). Am Mittag gab es meinen Spezialbrei mit Obst und gedünsteten Gemüse. Am Nachmittag verdrückte ich noch die letzten Reste des Mittagessens (recht viel Obst ist übrig geblieben) und am Abend gab es dann noch großes Resteessen. Die Kürbissuppe durfte sich in meinen Magen gesellen und dazu gab es noch den Rest vom gedämpften Gemüse, was am Mittag übrig geblieben ist.

Wie ich es schon geschrieben habe, esse ich mit mehr Ruhe und Genuss und schaufel nicht mehr so rein. Das Kauen könnte noch viel besser sein, aber ich arbeite daran. Mal schauen, ob ich das irgendwann mal zu meiner Gewohnheit machen kann. Wünschenswert wäre es ja. Und der Körper dankt es auch. Ansonsten war heute alles unauffällig :-).

Tag 19 – 19.10.21

Auch heute war wieder ein fast schon „langweiliger“ Essenstag. Nichts Besonderes. Am Mittag gab es Brei mit Obst und gedämpften Gemüse, nachmittags noch das Obst, was übrig geblieben ist und ein paar Pistazien. Ich bin richtig stolz auf mich, da ich immer eine nach der anderen geschält habe. Die nächste habe ich dann erst in die Hand genommen, als die, die im Mund war fertig gekaut und geschluckt war. So habe ich das noch nie gemacht. Das entschleunigt das „Fressen“ extrem und das Schlingen wird zum Schmausen. So sollte das Essen eigentlich auch sein. Ein Schmausen. Ein Schmusen mit dem Essen. Geschmacksknospen haben wir nun mal nur im Mund, nicht im Schlund.

Das heißt, wenn ich nur dreimal kaue und dann schlucke, schmecke ich ja gar nichts vom Essen. Eigentlich logisch. Das kommt immer mehr in meinen Kopf. Das sollte ja auch das Kauen symbolisieren. Allerdings finde ich das Bild: Schmusen mit dem Essen irgendwie besser :-). Das zeigt auch schon die Hingabe und den Genuss. Das wird auf jeden Fall mein neues Manta :-). Ich schmuse ab jetzt mit meinem Essen, damit ich gut Schmausen kann. Wie cool hört sich das an :-).

Am Abend gab es noch den letzten Rest vom sauren Blumenkohl (der nächste wird schon morgen gemacht) und dazu Kichererbsennudeln mit Gemüse-Tomatensoße. Sehr lecker. Allerdings habe ich am Abend weniger mit dem Essen geschmust, schlicht und einfach, weil ich es vergessen habe. Aber ich bin guter Dinge, dass das ab jetzt immer mehr in meinen Kopf aufpoppen wird. Ich hoffe es einfach mal.

Tag 20 – 20.10.21

Nun geht schon wieder ein unspektakulärer Tag zu Ende. Heute habe ich versucht mehr zu Schmausen, was mir recht gut gelungen ist. Irgendwie gefällt mir das besser, als mich immer wieder zu ermahnen besser zu kauen. Falls du da auch so deine Probleme hast, versuche es mal mit „ich schmuse mit dem essen“ :-). Mir hat das heute gut geholfen.

Was gab es heute Leckeres? Am Mittag wieder Brei, Obst und Gemüse, am Nachmittag selbstgemachtes Apfelmus ohne Zucker natürlich. Ist ja bei den jetzigen Äpfel völlig überflüssig, da diese ja so süß sind. Echt lecker. Am Abend gab es dann nur noch einen Feldsalat mit rotem Sauerkraut. Also nicht mehr so viel, da ich mich am Mittag ordentlich vollgegessen habe. Irgendwann reicht es dann auch mal :-).

Tag 21 – 21.10.21

Heute war ein schwieriger Tag. Ich konnte mich kaum zügeln. Es gab viele Momente der Schwäche, dennoch habe ich nur „gesundes“ gegessen. Viel zu viele Nüsse mussten daran glauben. Auch Obst war mehr als sonst. Ich denke, dass der Grund schlicht und einfach ist: ich war müde. Mehr war das nicht. Mein Organismus hat die ganze Zeit was gesucht, damit ich wach bleibe.

Anstatt, dass ich mich einfach kurz hingelegt hätte. Tja du siehst – auch ich bin nicht perfekt und immer noch auf dem Weg. Allerdings bleibe ich nie stehen. Das ist nicht gut. Also lade ich dich auch dazu ein: weitermachen, weiterlaufen. Auch, wenn es mal steinig und steil wird. Eben – so ein Tag war heute für mich.

Was gab es zum Essen? Am Mittag wirklich was super Leckeres: veganes Kürbisrisotto mit Rosenkohl. Das war mein erster Versuch und dieser hat wirklich gut geklappt. Am Nachmittag eben meine Fressorgie, am Abend war dafür etwas Zurückhaltung geboten: Zucchinisuppe mit Radicchio-Feldsalat. Mehr hat es dann nicht mehr gegeben. War am Nachmittag auch mehr als genug.

Tag 22 – 22.10.21

Und schon wieder ist ein Tag rum. Momentan rennt die Zeit. Heute ging es ganz lala. Weder gut noch schlecht. Mittags gab es Kichererbsennudeln mit Gemüse-Tomatensoße. Nachmittags gönnte ich mir wieder Obst und Nüsse, nur diesmal schmauste ich ordentlich und ließ mir auch lange Zeit. Das war irgendwie ein schönes Gefühl. So richtig gemütlich schmausen. Das möchte ich gerne noch mehr in meine Mahlzeitenroutine bringen. Aber immerhin hat das heute schon mal am Nachmittag geklappt. Kleine Schritte vorwärts.

Am Abend gab es dann noch Mangold-Linsen-Gemüse und etwas Hühnerbrühe. Dazu – für meine Darmbakterien – wieder selbstfermentiertes Sauerkraut. Sehr lecker. Da reichen auch wirklich ein paar Gabeln, damit wir unseren Darmbakterien ein Festmahl bescheren. Wichtig ist nur, dass du selbstfermentiertes Sauerkraut nie erwärmst. Sonst gehen die ganzen Bakterien flöten. Und das wäre schade. Im gekauften Sauerkraut wirst du kaum die guten Milchsäurebakterien finden. Oft ist dieses mit Zucker und Essig konserviert. Also nix mit Bakterien. Schau mal beim nächsten Einkauf auf eine Packung Sauerkraut. Das solltest du dir lieber nicht antun. Selber machen ist immer noch die beste Alternative. Und einen weisen Satz, den ich letztens gehört habe, möchte ich dir noch zum Wort des Tages mitgeben: wenn es nichts Gescheites zum Essen gibt, iss lieber nichts. Amen :-).

Tag 23 – 23.10.21

Heute war ein guter Tag. Ein super leckeres Mittagessen versüßte mir den ganzen Tag. Es gab wieder das vegane Kürbisrisotto mit Grünkohl. Mensch, was das lecker. Ich habe es tatsächlich geschafft, das Risotto mit viel Genuss zu essen, gut zu kauen und vor allem langsam zu genießen. Also definitiv ein Pluspunkt für mich heute.

Am Nachmittag habe ich wieder Obst und Nüsse gegessen, allerdings auch wieder mit einer gewissen Ruhe und Genuss. So, wie sich das gehört :-). Eigentlich. Am Abend gab es dann noch eine Zucchini-Kartoffelsuppe und ein bisschen Radicchiosalat. Also auch völlig OK und in Ordnung.

Alles in allem ein super Tag. Da war ich heute wirklich brav. Auch solche Tage darf es geben. Das gibt echt wieder Auftrieb. Die letzten Tage waren schon etwas schwieriger. Aber: stecke den Kopf nicht in den Sand, auch, wenn’s mal schwierig ist, denn dann kannst du die Chancen und die Schönheiten des Lebens ja nicht mehr sehen. Und nach jedem Tiefpunkt geht es auch wieder aufwärts. Also sei immer liebevoll und mitfühlend zu dir, denn jeder Zustand wird vergehen. Egal, ob er angenehm oder unangenehm ist. Das ist das Tolle am Leben.

Tag 24 – 24.10.21

Die letzte Woche ist angebrochen – Wahnsinn. Auch heute war für mich wieder ein sehr genussvoller Tag. Oder ich habe ihn zu einem genussvollen gemacht :-). Am Mittag (da gab es wieder Kichererbsennudeln mit Gemüse-Tomatensoße) habe ich wirklich langsam und mit ganz viel Genuss gegessen. Betonung ist auf langsam. Da bin ich richtig stolz auf mich. Für mich als Schlingi ist das nämlich gar nicht so selbstverständlich. Je länger die Challenge geht, umso besser komme ich da wieder rein. Ist mir im Juli auch schon so gegangen. Heute nach dem Mittagessen gab es noch was Besonderes: einen gesunden Crumblecake. Da war nichts anderes drinnen als Haferflocken, Haferflockenmehl, Datteln, Kokosöl und Himbeeren. Super lecker. Das habe ich mir jetzt mal gegönnt. Und zum Glück verstößt es nicht gegen meine Challenge. Siehst du – auch mal gesund Schlemmen darf sein :-). Am Nachmittag gab es dann noch ein halbes Äpfelchen und am Abend war wieder Genusszeit angesagt: Ofenkürbis mit Radicchiosalat und Hühnerbrühe. Super lecker. So ein Tag tut auch mal echt gut. Heute war das echt Essen für die Seele.

Tag 25 – 25.10.21

Wieder ein toller Genusstag vorbei. Heute habe ich wieder sehr bewusst gegessen. Ich habe mich nämlich an den Kurs „Achtsames Essen“ erinnert. Dort habe ich viel über bewusstes Essen und vor allem Genuss gelernt.

Nur leider – wie es halt so oft im Leben ist – geraten viele Sachen in Vergessenheit.

Heute ist mir das aber wieder „geschossen“. Das ist echt cool, weil ich so richtig viel Freude am Essen hatte. Nicht nur schnell was reinschieben, damit der Bauch gefüllt ist, sondern Freude und Genuss empfinden.

Genau das wollen wir ja eigentlich. Tolle und schöne Gefühle empfinden.

Das hat wieder mal richtig gut getan. Am Mittag gab es Brei mit Obst und gedämpften Gemüse. Diesmal habe ich mich nicht überfressen, weil ich sehr langsam gegessen habe. Das war richtig gut. Am Nachmittag habe ich mir noch das übrig gebliebene Obst gegönnt und eine super Leckerheit: Hafermilch mit Bio-Kakaopulver. Wow war das lecker. Ich verwende nicht so oft Kakao und habe deswegen immer den Normalen aus dem Laden gekaut. Kein Bio. Da ich jetzt viel bewusster unterwegs bin, habe ich mir die Bio-Variante gegönnt und ich kann nur sagen: das ist echt kein Vergleich. Schon, wenn du daran riechst fällt dir der Unterschied extrem auf. Ich habe mir echt gedacht: „wie kannst du nur so konventionellen Scheiß zu dir nehmen?“. Hätte ich nie und nimmer gedacht. Aber es ist wahr. Das Normale riecht schon richtig bissig von den ganzen Zusätzen. Da im Bio (also bei meinem, welchen ich gekauft habe) gar nichts drinnen ist, riecht es wunderbar nach Kakao. Wahnsinn. Hier nochmal die Einladung an dich (und auch mich :-)): wenn möglich immer Bio.

Es sind so krasse Unterschiede. Allerdings schmeckst du die erst, wenn du es wirklich mal ausprobierst. Kaufe am besten mal ein konventionelles Obst oder Gemüse und dann gleich noch die Bio-Variante dazu. Und dann vergleiche. Du wirst erstaunt sein. Ich bin es immer wieder und verfolge so den Ansatz: lieber etwas weniger, dafür Bio. Schmeckt besser, hat mehr Nährstoffe und weniger Gift und hilft so unserem Körper, statt ihm zu schaden.

Aber genug von Bio. Am Abend gab es noch Resteverwertung. Genau heißt das: den Rest von der Zucchini-Kartoffelsuppe, dann noch Hühnerbrühe, dann noch etwas Kürbisrisotto und zum Schluss noch sauren Blumenkohl. Alles zusammengewürfelt, aber super lecker. Was für ein Tag heute :-).

Tag 26 – 26.10.21

Auch heute war wieder ein richtiger Genusstag. Langsam fängt das an richtig Spaß zu machen :-). Auch habe ich heute nicht wieder über den Hunger gegessen, sondern halbwegs rechtzeitig aufgehört zu essen. Ich denke das kennst du sicher. Vollgestopft und Bauchweh :-).

Ich denke in unseren Breitengeraden kennen das die Meisten. Das ist auch ein kleines Leiden von mir. Ich finde das rechte Maß sehr selten. Zumindest beim Essen. Aber langsam bessert sich das Ganze. Du kannst auch dich mal fragen, wie oft du in der Woche über den Hunger isst. Das ist mal richtig spannend sich das zu notieren. Ich denke du wirst richtig überrascht sein, wie oft das doch ist. Und daran können wir alle arbeiten. Und sollten sogar.

Was gab es heute Leckeres? Am Mittag wieder Brei, Obst und Gemüse, nachmittags tatsächlich nichts, da ich noch gut gesättigt vom Mittag war und am Abend verwöhnte ich mich mit Ofenkartoffeln und Salat. Also nichts großartig spezielles, aber unheimlich lecker :-).

Tag 27 – 27.10.21

Die Challenge neigt sich wieder dem Ende zu. Heute war es recht unspektakulär. Allerdings hatte ich bis zum Mittag einen riesen Hunger. Hab ich kaum ausgehalten. Schon spannend, wie es manchmal gut geht und an anderen Tagen wieder echt mühsam ist. Aber so ist eben das Leben.

Eine Achterbahnfahrt ist noch nett ausgedrückt. Aber das macht das Leben ja auch so spannend. Heute gab es wieder Brei, Obst und Gemüse zum Mittag, gefolgt von einem kleinen Nachmittagssnack mit Himbeeren und Haferflocken. Am Abend gab es wieder mal etwas Fleisch. Da ich zur kälter werdenden Jahreszeit eigentlich immer eine Hühner-, Rinder- oder Gemüsebrühe mache, die dann für die ganze Woche reicht, ist etwas Hühnchen „übrig“ geblieben. Das habe ich genüsslich mit der Brühe und einem Salat verspeist. Geschmaust trifft es eher. Das geht mir echt nicht mehr aus dem Kopf. Mit dem Schmausen wird es immer besser. Ich esse langsamer, allerdings könnte das Kauen definitiv noch besser werden. Ein paar Tage habe ich ja noch zum üben :-).

Tag 28 – 28.10.21

Auch heute war wieder ein guter Essenstag. Ich habe wirklich langsam, mit Genuss und Achtsamkeit gegessen. So macht es auch viel mehr Spaß. Am Mittag gab es Kartoffelpüree (natürlich selber gemacht – keine Tüten) mit Rosenkohl (die sind ein richtiger Gesundheitsbooster). Am Nachmittag gönnte ich mir Obst und Nüsse (wieder nix mit „keine Zwischenmahlzeiten“ aber naja) und am Abend gab es Radicchio-Feldsalat mit einer Süßkartoffel-Tomatensuppe. Super lecker. Und auch hier habe ich mit viel Genuss und Freude gegessen. Genau das macht ja auch das Leben aus. Genuss und dadurch angenehme Gefühle. Was wollen wir mehr :-).

Tag 29 – 29.10.21

Langsam bin ich schon froh, dass die Challenge in ein paar Tagen vorbei ist. Ich habe mal wieder richtig Lust auf was Ungesundes :-). Vielleicht liegt es an den kälter werdenden Temperaturen oder den Rückzug der Natur, was uns Tiere (ja auch wir Menschen sind Tiere) ja suggeriert, dass wir nun viel für den Winter vorsorgen müssen. Das Nahrungsangebot im Winter war halt nicht immer so üppig, wie es jetzt ist. Eigentlich ein total unnatürlicher Zustand. Deswegen habe ich auch so das Bedürfnis viel zu essen. Obwohl ich keinen Hunger habe. Aber wahnsinnigen Appetit. Noch habe ich allerdings nicht den Knopf für mein Stoppprogramm gefunden. Aber ich werde weiter suchen :-).

Heute gab es wieder einen leckeren Eintopf mit Gemüse und Käferbohnen. Wirklich lecker. Am Nachmittag wieder unnötig viel Obst und Nüsse, dafür habe ich am Abend mich ordentlich zurück gehalten: Blumenkohl und Brokkoli, leicht gedämpft mit Hühnerbrühe. Hat auch gereicht. Und war definitiv genug. Mal schauen, ob ich es morgen schaffe keine Obst- und Nussorgie zu machen. Ich bin gespannt.

Tag 30 – 30.10.21

Ich bin, ehrlich gesagt, wirklich froh, wenn morgen der letzte Tag anbricht. Also so mühsam war die Challenge noch nie. Aber gerade dann ist es wichtig weiter zu machen. Genau das ist der Punkt, über den wir „drüber“ müssen, damit es (also was auch immer) leichter fällt.

Kurz bevor es leicht wird, ist es besonders schwer.

Wie oft war das schon in deinem Leben? Wie oft wolltest du schon aufgeben, hast weiter gemacht und danach lief es richtig gut? Ich denke, dass du das nur zu gut kennst. Genau der Punkt ist jetzt bei mir. Also noch einen Tag durchhalten. Aber ich kann dir echt sagen, dass es momentan verdammt schwer ist. Aber ich werde durchhalten.

Heute war weder ein guter Genuss- noch Kautag. Eher ein Schlingtag. Da siehst du mal, wie schnell sowas auf und ab gehen kann. Aber das nennen wir Leben :-). Wichtig ist, dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken und dran bleiben. Genug der Motivationsworte.

Was gab es heute zum Essen? Am Mittag wieder Rosenkohl mit Kartoffelpüree, nachmittags wieder unverschämt viel Obst und Nüsse und am Abend Radicchio-Chicorée-Salat mit Tomaten-Süßkartoffelsuppe. Das war eine echte Wohltat am Abend. Die Suppe ist mir echt gut gelungen. Wenn du wissen willst, wie ich eine echt gesunde, wohlschmeckende Suppe zubereitet habe, dann schreibe mir gerne :-). Und das war’s schon für heute.

Tag 31 – letzter Tag am 31.10.21

Es ist tatsächlich vollbracht: der letzte Tag der Challenge im Oktober ist Geschichte. Ich muss wirklich zugeben, dass mir die neun Challenges vorher echt nicht so schwer gefallen sind. Keine Ahnung warum. Allerdings ist neun zu eins eine gute Quote. Also sind wir mal nicht so streng :-). Auch mit dem Gewichtsverlust darf ich diesmal nicht ganz so streng mit mir sein. Schwarz auf weiß waren es tatsächlich nur 2 Kg, die ich verloren habe.

Das hat definitiv auch was mit der Einstellung dazu zu tun. Wenn es schwer ist und du machst es trotzdem, könnte das Ergebnis etwas schmäler ausfallen. Das heißt jetzt nicht, dass wir immer das Handtuch schmeißen sollen, wenn es mal schwer wird. Gerade dann NICHT. Durchhalten. Das macht uns stärker. Allerdings dürfen wir dann keine Wunder erwarten.

Das geht total OK mit mir. Ich kann es ja eh nicht ändern :-).

Was habe ich heute noch so gegessen? Am Mittag habe ich wieder meine Gemüse-Käferbohnen-Pfanne gegessen, am Nachmittag wieder Obst und Nüsse und am Abend war ich wieder etwas sparsamer unterwegs mit dem gleichen Salat wie gestern. Nur nicht mit Tomatensuppe sondern Hühnerbrühe. Abwechslung darf sein :-). Ansonsten freue ich mich tierisch auf Morgen – dann gibt es ein leckeres Stückchen Schoki für mich. Oder 2 :-). Dennoch will ich die Ernährung nicht so entgleisen lassen, wie ich es im Sommer getan habe. Das hat mich schon etwas zurückgeworfen. Aber Fehler sollten wir unbedingt machen – nur nicht zweimal den gleichen :-). Das ist doch ein schönes Schlusswort für die Oktoberchallenge. Bis zur Novemberchallenge, in der es wieder mal ganz anders wird.

Ja – das war’s tatsächlich mit der Challenge. Du siehst, dass die Dinge nicht immer Glatt laufen. Egal, was du da draußen im Internet alles hörst und liest. Wir sind Menschen und es geht immer auf und ab. Deswegen lass dich nicht so viel täuschen und blenden.

Falls du Fragen hast oder ich etwas für dich tun kann – lass es mich wissen!

Von Herzen
Deine Anne

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