Zuckerfrei Challenge Januar 2021 – Teil 3

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Tag 21 – 22.1.21

Heute habe ich folgendes ausprobiert: weniger essen, nur etwa 80% vollessen. Ergebnis: echt schwer. Aber ganz zum Anfang: vor einigen Tagen habe ich schon mal darüber geschrieben, dass ich bewusster und vor allem weniger einkaufen möchte. Heute hatte ich wieder eine Chance und ich habe sie genutzt. Spart Geld und Abfall (wobei ich wirklich schaue, dass ich so gut wie alles verwerten kann). Mit meiner Beute aus dem Supermarkt habe ich den Kühlschrank wieder gefüllt. Der wird vermutlich traurig sein, meine Geldtasche hingegen nicht. Genug blödes Geschwätz :-). Ich habe so den Eindruck, dass, wenn man mehr einkauft, natürlich auch mehr verwertet (also auftischt) und somit auch mehr isst. Das ist ein spannender Gedanke, den ich unbedingt verfolgen will. Heute früh gab es neben Karotten, Blumenkohl, Brei und Obst auch mal wieder Brokkoli. Sehr lecker und ein viel zu seltener Gast. Auch hier, habe ich wieder achtsam und vor allem sehr langsam gegessen und versucht, wirklich aufzuhören, wenn mein Körper mir ein ganz feines Signal gibt. Ich glaube ganz habe ich es nicht geschafft, aber es zählt ja auch ein guter Wille. Ich war lange satt und zufrieden.

Am Mittag zauberte ich Tomaten-Gemüse-Reis mit Käferbohnen (die mussten den Platz räumen im Kühlschrank). Auch hier habe ich ganz bewusst darauf geschaut, dass ich mich nicht überesse mit einem einfachen Trick: ich habe den Teller nicht vollgeladen. Fertig aus. Manchmal muss man hart mit sich sein. Ich hatte auch das Gefühl, dass es gereicht hat. Danach war eine Runde laufen angesagt und ich habe recht schnell wieder ein Hungergefühl gehabt. Zu Hause angekommen, gab es einen halben Apfel mit ein paar Nüssen und ich war wieder glücklich. Zum Abend machte ich mir einen Salat mit Chinakohl, Karotten, nun noch wirklich den allerletzten Rest der Käferbohnen und Radischensprossen, dazu ein paar Oliven und etwas Rote-Beete-Salat. Auch hier wieder der Versuch meinen Magen nicht ganz zu Füllen. Am Abend hat das nicht so toll geklappt. Vielleicht war mein Magen beleidigt vom Mittag. Macht aber nichts, denn bekanntlich macht ja Übung den Meister. Es ist ein sehr spannendes Experiment, das ich auf jeden Fall fortführen möchte.

Auch das langsame und achtsame Essen hilft dabei und katapultiert den Genussfaktor auf ein neues Niveau. Weiter so.

Tag 22 – 23.01.21

Auch Tag 22 lief ohne Gelüste, Probleme oder sonstiges ab. Also bei mir läuft’s. Interessanterweise fällt es meinen Wegbegleitern (die also diese Challenge auch machen) teilweise etwas schwerer. Ich glaube aber, dass das mit der Einstellung zu so einer Challenge zu tun hat.

Ich verbiete mir die Dinge nicht, sondern möchte meinem Körper von den Strapazen eine Auszeit gönnen und ihn mit guten Essen pflegen. Mit so einem Mindset kann vermutlich nicht viel schief gehen. Denkst du aber anders, wie zum Beispiel: ich darf das jetzt nicht essen bis zum Tag X. Dann würde mir das glaub auch schwer fallen.

Es ist immer eine Sache der Einstellung und der Sichtweise.

Aber, wie gesagt, bei mir läuft’s gut, mitunter, weil ich mir ein Commitment geschrieben habe. Und das aus vollstem Herzen. Voller Überzeugung. Voller Liebe zu mir selbst. Ich kann mir gut vorstellen, dass es schwierig wird, wenn man nicht so richtig weiß, wofür man das macht. Deswegen, solltest du jetzt motiviert sein auch so eine Challenge in dein Leben zu bringen, mach dir bitte unbedingt ein von Herzen und mit Liebe überhäuftes Commitment. Es wird dir definitiv helfen. Hat es mir auch schon.

Genug gepredigt, was gab es heute zum Essen? Frühstück war wie immer. Seit ca. 1,5 Wochen genieße ich den Kaffee am Morgen irgendwie besonders. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich ja immer noch mein „achtsames Essen Programm“ durchziehe. Sowas hört ja auch nicht auf. Entweder du praktizierst es ein Leben lang oder eben nicht. Mit Achtsamkeit ist man nicht einfach irgendwann fertig, sondern das praktiziert man optimaler weise ein Leben lang.

Es ist interessant die eigene Entwicklung dabei zu beobachten.

Wie ich schon die letzten Tage beschrieben habe, esse ich viel bewusster, langsamer und versuche auch mehr darauf zu achten, wann ich zu ca. 80% voll bin. Klappt noch immer nicht so gut, aber wie ich auch schon öfter geschrieben habe, macht ja Übung den Meister. Mittags gab es dann noch ein paar Löffel Frühstücksbrei, da ich das Abendessen zu einem späten „Nachmittagsessen“ gemacht habe, da heute das Frühstück etwas später war. Zum Abend gab es dann lecker Hirschgulasch mit Rotkraut und noch einen halben Apfel. Natürlich alles selber und frisch gemacht. Bei mir gibt es so gut wie keine Dosenware. Dementsprechend gut schmeckt das Ganze auch. Gulaschsoße und Rotkraut ist übrig geblieben, da mache ich mir morgen bestimmt noch ein paar Nudeln. Nudeln mit Soße. Lecker.

Tag 23 – 24.1.21

Wenn ich es mir so recht überlege, ist die Challenge bald vorbei. Das stimmt mich schon etwas traurig. Natürlich werde ich noch ein bisschen weiter machen, dennoch ist dieses Kapitel dann irgendwie abgeschlossen. Es macht nämlich richtig Spaß. Auch, wenn ich heute einen ganz kurzen Anflug von „Schokiwut“ hatte. Aber diese ging recht schnell vorbei. Ansonsten gab es nichts Außergewöhnliches. Zum Frühstück gab es wieder Brei, Obst und Gemüse, mittags Dinkelvollkornnudeln mit der von gestern übriggebliebenen Gulaschsoße (ohne Fleisch) und dazu noch das Obst und Gemüse vom morgen (was am Morgen keinen Platz mehr im Magen gefunden hat). Zwischendrin fanden ein paar Nüsse den Eingang zu meinem Mund. Am Abend fuhr ich etwas sparsamer mit Paprika und Karotten, da heute wieder Footballabend ist und ich mir wieder ein Schüsselchen Popcorn gönne. Also alles recht normal, schon fast langweilig heute.

Aber ich fühle mich sehr zufrieden, vital und glücklich. Auch meine Werte, die ich mit meinem Oura Ring „aufnehme“, sind so gut wie nie. Verrückt, was etwas „Zügelung“ in der Ernährung für massive Auswirkungen haben kann. Glaubt man fast nicht. Steht aber Schwarz auf Weiß. Echt eine verrückte Sache. Auch der Bauch ist nicht mehr so groß, ich bin schon gespannt, was das finale Wiegen für ein Ergebnis bringt. Bis dahin bin ich weiter fleißig und freue mich über neu freigewordene Kräfte dank guter Ernährung.

Tag 24 – 25.1.21

Heute war wieder mal ein so „lala“ Tag. Ich fühle mich etwas traurig, allerdings hat das ja nichts mit der Challenge zu tun, da ich nicht traurig bin, weil ich keine Schoki essen darf, sondern einfach so. Ich weiß es nicht mal so genau. Aber ich glaube es geht vielen so, dass sie auch mal einen „gaga“ Tag haben. So auch mein Tag heute. Auch beim meditieren war ich heute überhaupt nicht richtig da und konnte mich entspannen. Naja heute schließe ich das Buch und morgen wird es wieder geöffnet. Auch solche Tage darf es im Leben geben – ohne Selbstverurteilung. Das bringt sowieso nichts :-).

Zum Essen heute: in der Früh gab es Brei ohne Obst, mittags gefüllten Paprika (Hirse mit geriebener Karotte, Zuccini und als Bindemittel Chiasamen) mit Pak Choi-Lauchzwiebel-schwarze Bohnen-Gemüse und abends gab es Hühnerbrühe mit ein paar Linsen, Kartoffeln, Karotten und Paprika. Zum Dessert gönnte ich mir noch eine halbe Birne und eine halbe Orange. Pappsatt. Und zufrieden. Zumindest, was das Essen angeht. Mittlerweile fühlt sich alles schon ganz normal an. Es ist OK für mich, nach dem Essen nicht zur Schoki zu greifen. Alkohol ist bei mir eh kein großes Thema mehr und sonstige verarbeitete tierische Produkte eben auch nicht wirklich. Deswegen fällt mir das alles immer leichter und leichter. Auch, wenn heute ein „bescheidener“ Tag ist, hab ich nicht mal das Bedürfnis mich mit Schoki oder ähnlichem zu trösten. Das finde ich gut und ist auch eine eher neue Seite an mir. Hängt aber sicher mit dem Commitment zusammen. Und, dass ich mir jetzt, kurz vor Schluss nicht die Blöße geben will. Aber, wie schon geschrieben, ich habe nicht mal Lust darauf. So schnell kann man sich das auch abgewöhnen. Echt toll. Wenn man es am Anfang eben durchzieht. Und wie ich schon öfters geschrieben habe, erfordert das am Anfang eben auch ordentlich Willenskraft. Aber man kann es schaffen.

Du kannst das auch schaffen.

Tag 25 – 26.1.21

Und schon wieder ein Tag rum. Ist erst mal die erste Hälfte geschafft, vergeht die zweite wie im Flug. Kennen wir ja alle. Was ich mir heute gedacht habe: die Einstellung zu den Dingen und Sachen, die wir machen ist entscheidend. Wenn du diese Challenge nur so halbherzig machst und nicht mit deinem vollem „Warum tu ich das?“ dahinter bist, wird das vermutlich nichts. Ein Sprichwort lautet ja:

Dein Warum erträgt jedes Wie.

Wie wahr, wie wahr. Ich kenne mein Warum und deswegen läuft es auch wie am Schnürchen. Heute ist auf jeden Fall wieder ein besserer Tag und so sieht man mal, dass auch nicht jeder Tag Sonnenschein herrscht. Das ist auch völlig in Ordnung. Das Essen heute war dem Essen gestern recht ähnlich: morgens Brei, mittags gefüllte Paprika und am Abend gab es Hühnerbrühe, Karotten, Paprika, Brokkoli und Linsen. Zum Dessert eine halbe Orange. Auch heute war ich abends sehr unachtsam beim Essen, allerdings funktioniert es morgens jetzt schon besser.

Ohne Handy oder sonstige Ablenkung.

Ich habe so das Gefühl, dass Essen ohne Ablenkung das Leben „entschleunigt“. Das habe ich heute gemerkt. Beim beziehungsweise nach dem Frühstück war ich irgendwie „gechillter“, als sonst. Vielleicht deshalb, weil ich mir das jetzt wirklich vorgenommen habe, beim Essen zu essen und sonst nichts zu machen. Mittags würde es auch gut funktionieren, nur arbeite ich dabei gerne noch. Voll der Blödsinn. Sollte ich nicht machen. Zum einen kann ich gar nicht genießen, was ich esse, zum anderen nicht die Arbeit voller Konzentration machen. Also total blöd. Aber ich bin dran. Abends wird es sicher eine größere Herausforderung. Allerdings macht das Leben doch erst durch Herausforderungen richtig Spaß. Mal sehen, was daraus wird.

Tag 26 – 27.1.21

Den Tag heute zusammengefasst: normal. Nichts Spektakuläres, nichts auffälliges, alles normal und beim Alten. Keine Gelüste oder sonstiges. Ich denke, je länger man so etwas durchzieht, desto einfacher wird es. Mir geht es zumindest so. Dir auch?

Allerdings freue ich mich schon, wenn die Challenge vorbei ist und ich mir dann ganz achtsam und genüsslich ein Stückchen Schoki gönne.
Wie immer im Leben macht die Dosis das Gift.

Was mich gleich zum heutigen großen Punkt bringt: das Überfressen. Diese Lektion darf ich noch sehr lange üben.

Das Essen in Maßen ist mir sicher nicht in die Wiege gelegt worden.

Ich tendiere zur totalen Überfütterung (von mir selber). „Überfressung“ bringt es vermutlich besser auf den Punkt. Manche mögen es sicher auch Futterneid nennen. Da bin ich gespannt, wie sich dieses Thema noch entwickeln wird. Aber ich bleibe dran, da dies einer der wichtigsten Punkte für ein gesundes Leben ist. Essen mit Maß und Ziel. Dann darf es auch mal was ungesünderes sein. Die Betonung liegt auf MAL. Oder, was ich auch nett finde: mal ist egal. Lustiger weise gibt es in der freien Natur kein Tier, das übergewichtig ist. Haustiere, Masttiere und Menschen sind allerdings davon infiziert. Das böse böse Übergewicht. Und alles nur, weil wir unachtsam und maßlos sind.

So genug geschimpft. Was habe ich heute so schönes gegessen? Frühs wieder Brei. Ohne Handy, ohne Ablenkung. Ich kann dir gar nicht sagen, wie herrlich das war. Das wird ab sofort weiter verfolgt. Weil es richtig gut tun. Probier’s auch mal aus. Du wirst ein komplett anderes Essensgefühl haben. Mittags gab es Hühnerbrühe mit Gemüse (ich war zu faul am Sonntag noch extra was zu kochen). Da klappte es überhaupt nicht mit der Achtsamkeit. Es heißt: weiter üben üben üben. Abends habe ich mir nochmal ein Tässchen Hühnerbrühe, Blumenkohlsalat und schwarze Bohnen mit Gewürzen und Essig gemacht. Zum Dessert gönnte ich mir eine halbe Orange und eine halbe Birne, die super süß war. Zwischendrin brauchte ich heute noch etwas Nervennahrung in Form von Nüssen. Und das war es schon für heute.

Tag 27 – 28.1.21

Heute war ein richtiger sch*** Tag. Aber aus sowas gibt es. Und stell dir vor: ich habe ihn überlebt. Allerdings war das Essen heute das kleinste Problem. Früh’s hab es wieder Brei – ohne Handy und Ablenkung. Da bin ich echt richtig stolz auf mich. Ich habe gemerkt, dass ich eigentlich viel weniger Frühstück brauche, als ich zu mir nehme. Also überesse ich mich sogar schon in der Früh. Nächste Woche wird das auf jeden Fall besser gemacht.

Heute Mittag konnte ich etwas achtsamer essen, allerdings ist da noch eine Menge Potential und Luft nach oben. Zum Essen gab es wieder Paprika, wie schon die Tage zuvor. Gefüllte Paprika habe ich jetzt erst mal genug, trotzdem war es lecker. Dann begann ein sehr interessanter Tagesabschnitt. Deswegen kam ich auch sehr genervt nach Hause und habe erst mal Obst und Nüsse gegessen. Frustessen, aber „gesund“. Wenigstens war keine Schoki im Haus (die gammelt im Keller vor sich rum :-)).

Das Krafttraining hat mir gut getan, um meine Hormone wieder in den Griff zu bekommen, trotzdem hatte ich am Abend richtig Lust auf etwas „hochkalorisches“. Also gönnte ich mir Hackfleisch mit Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen und Tomatenmark. Sehr lecker. Dazu gab es noch das Rotkraut vom Wochenende. Alles sehr lecker und füllend. Wieder mal zu viel. Aber das ist OK für mich, vor allem nach so einen Tag. Weil das Abendessen doch so üppig war (nicht wegen der Menge, aber wegen der Kaloriendichte) gab es dann kein Obst mehr. Damit kann ich gut leben. Manchmal dürfen wir eben Kompromisse machen und nicht einfach alles „bewusstlos“ in uns hineinstopfen, auch wenn es uns mal nicht so gut geht oder der Tag herausfordernd war.

Manchmal hilft es auch, sich selber einfach in den Arm zu nehmen und zu sagen: „es ist alles gut“. Dann brauchen wir dieses Frustessen gar nicht und sparen uns Kalorien, Geld und schlussendlich auch Nerven.

Tag 28 – 29.1.21

Ein Auge hat schon ein kleines Tränchen. Nur noch zwei Tage. Denn der heutige Tag ist schon vorbei. Mensch ist das schnell gegangen. Und ich muss sagen, dass sich meine Brust vor Stolz richtig schwellt. Ich finde das so cool, dass ich das durchgezogen habe.

Siehst du – wenn ich das schaffe, dann schaffst du das auch locker.

Auch heute war wieder ein Tag voller Herausforderungen und dennoch bin ich stark geblieben, obwohl ich schon Lust auf irgendwas Süßes hatte. Aber nix da. Das Essen war wieder unspektakulär: zum Frühstück wieder gedünstetes Gemüse mit Brei, verspätetes Mittagessen mit Kartoffelsalat, Hühnerbrühe und Rucolasalat (ich liebe Rucola – habe ich ja schon mal geschrieben). Zum Abendessen gab es noch die Reste von der Woche und was der Kühlschrank so hergegeben hat: Kartoffelsalat, Blumenkohlsalat und den letzten Rest Hühnerbrühe. Zum Dessert gönnte ich mir eine halbe Orange und eine halbe Birne. Zwischendurch gönnte ich mir ein paar Nüsse und einen halben Miniapfel. Ohne schlechtes Gewissen, da ich heute sehr aktiv war.

Ich fühle mich satt und zufrieden.

Auch die Portionsgrößen werden langsam weniger. Und auch das Einkaufen, mit meinem Vorsatz, dass ich nicht mehr unnötig große Mengen kaufe, klappt die letzten Male echt richtig toll. Das spart eine Menge Geld und es verdirbt nichts. Also doppelt Geld gespart, wenn man nichts wegwerfen muss. Und die Umwelt wird auch noch geschont. Perfekt.

Das langsame, bewusste und achtsame Essen funktioniert auch immer besser, auch wenn immer noch viele Phasen der Unbewusstheit und des „Reinschaufelns“ da sind. Aber ich bin auf den Weg der Besserung und es fühlt sich einfach toll an. Es ist wirklich schön sich auf diesen Weg des achtsamen Essens zu machen, da dadurch wirklich viel mehr Genuss und vor allem Dankbarkeit für das wunderbare Essen, was wir zur Verfügung haben, ins Leben gebracht wird.

Und Leben ist Genuss. Und Genuss ist (unter anderem) Essen. So einfach ist das.

Tag 29 – 30.1.21

Der Countdown läuft. Der vorletzte Tag ist vorbei und es gab keine sonderbaren Vorkommnisse. Allerdings habe ich heute ein sensationelles Buch gelesen, wo es genau um das Thema Ernährung geht. Dazu werde ich sicherlich den einen oder anderen Artikel schreiben, weil da so viel Wahrheit drinnen stand, was wir meistens nur nicht hören wollen. Da wurde mal Klartext geredet. Ich liebe sowas. Nicht lange um den heißen Brei rundherum, sondern auf den Punkt gebracht. Nur leider verschließen viele Menschen die Augen vor sowas, da die Wahrheit halt ab und zu unbequem ist. Ich werde auf jeden Fall sehr viel für mich aus diesem Buch mitnehmen und meine Ernährung damit noch etwas „feintunen“. Dazu an anderer Stelle sicher mehr.

Was gab es heute zum Essen? Morgens Brei mit gedünstetem Gemüse, mittags gönnte ich mir eine Art Burger mit Tafelspitz, dass ich auf selbstgemachte Dinkelbrötchen gelegt habe und dazu gab es noch Senf, Gürkchen und Radicchio. Super lecker. Dazu noch ein paar Löffelchen Zucchinigemüse mit schwarzen Bohnen. Dazu noch zwei Stückchen Pomelo. Zum Abend gab es dafür nur ein Blumenkohlsüppchen mit ein paar Brokkolisprossen im Essigsößchen (also eigentlich nur Essig, Wasser und etwas Salz, allerdings klingt es besser). Das war es schon wieder. Keine Gelüste oder Sonstiges. Ich spiele sowieso mit dem Gedanken, dass ich eine Bonuswoche mache. Mal schauen.

Letzter Tag: Tag 30 – 31.1.21

Es ist geschafft: meine 30 Tages Challenge ist vorbei. Ohne Probleme, mit nur einen Joker, der von Anfang an klar war. Ich bin mächtig stolz auf mich. Und das zeigt sich auch auf der Waage: 69,9 Kg. Das heißt 2,7 Kg in 30 Tagen. Das kann sich sehen lassen, vor allem, alles ohne Verzicht, Diät und Tränen.

Sondern einfach mal ein paar ungesunde Dinge weggelassen. Weglassen bringt im Normalfall mehr, als irgendwas zusätzlich einzunehmen!

Ich fühle mich mega gut, kraftvoll, schlafe super und bin vor allem wach und aufnahmefähig (z.B. beim Lesen). Das hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Ich peile an, dass ich so eine 30 Tages Challenge sicher dreimal im Jahr mache, da es einfach einer tollen Reinigung dient, den Willenskraftmuskel stärkt, das Selbstvertrauen natürlich auch und viele andere Annehmlichkeiten, auf die ich nicht verzichten will.

Vor allem habe ich meiner Zuckersucht wieder mal gezeigt, wer hier der Boss ist und das war eines der treibenden und wichtigsten Argumente für mich.

Denn durch unsere Süchte lassen wir uns so manipulieren und sind dann schlussendlich gar nicht mehr wir selber.

Und da ich das Leben genieße und voll bei Sinnen sein will, wenn ich schon jeden Tag eine neue Chance auf ein geiles Leben habe, dann gerne ohne Sucht. Damit ich der Boss bleib und über mein Leben bestimmen kann.

Genug philosophiert, was gab es heute zum Essen? Fast wie immer: morgens Brei mit gedämpftem Gemüse und eine viertel Mango. Der Mittag ist etwas kleiner ausgefallen: Rinderbrühe mit dem Suppengrün und der Abend brachte Radicciosalat mit Radischensprossen, schwarzen Bohnen, Kichererbsen und dazu noch eine halbe Ofenaubergine. Ein paar Schnitze Orange durfte es auch noch sein. Und, weil heute wieder Sonntag ist: das Schüsselchen Popcorn zur „Football-vor-Reportage“ durfte natürlich nicht fehlen. Das war’s schon mit dem Essen.

Abschließend kann ich dir nur nochmal empfehlen, diese Challenge auch 2-3 Mal im Jahr zu machen, wegen den oben genannten Gründen.

Ich habe mich immer satt und glücklich gefühlt und darum geht es ja schlussendlich.

Zudem habe ich mich dazu entschlossen, dass ich noch eine Bonuswoche mache und das „Challengebrechen“ zum Superbowl-Abend (am Sonntag) in vollen Zügen genießen werde. Vor allem ohne Reue. Und so gut es geht Achtsam. Bis dahin bin ich schon gespannt auf meine neue Challenge, nämlich 28 Tage lang (der Februar ist leider so kurz) jeden Tag die Makko-Ho-Dehungen durchzuführen. Ich bin gespannt. Nach der Ernährung kommt die Bewegung.

Falls du Fragen hast, schreib mir gerne!

Deine Anne

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