Intervallfasten und gesunde Ernährung für 30 Tage – April 2021 – Teil 3

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Die letzten Tage der sehr interessanten und aufreibenden (positiv) Challenge. Auch hier steckt nochmal viel Wissenswertes drinnen. Viel Spaß beim Lesen :-).

Tag 20 – 20.4.21

Auch der Tag heute ging ohne Probleme vorbei. Allerdings habe ich es nicht ohne Zwischensnack geschafft. Aber da bin ich jetzt mal nicht so streng mit mir. Ist ja schon mega toll, dass ich das Intervallfasten so gut durchhalte. Auch am Wochenende. Oftmals spielt uns das Wochenende ja nicht sonderlich in die Karten. Beziehungsweise durchmischt alles. Das ist definitiv nicht der Fall.

Eine Neuerung habe ich aber seit gestern: ich kaue jetzt keinen Kaugummi mehr. Denn dieser ist auch schon eine „Info“ für meinen Magen-Darm-Trakt, dass gleich was zum Essen kommt. Das stimmt natürlich nicht. Also läuft dieser dann schon auf Hochtouren und der Grund, warum ich das mache, ist dahin. Da bin ich jetzt schon streng mit mir. Das habe ich vorher nicht gewusst, sonst hätte ich das natürlich gemacht.

Aber in dieser Fastenzeit sollte es nichts anderes als Wasser geben. Auch keinen Tee. Und natürlich keinen Kaugummi. Tja wieder Geld gespart :-). Heute gab es wieder mal was echt Leckeres: Hirse-Karotten-Zucchini-Taler mit Karotten-Lauchgemüse. Mensch war das lecker. Am Nachmittag habe ich gar nicht groß versucht, mich gegen mein Muster zu wehren und habe das Obst und die Nüsse genossen. Am Abend verwöhnte ich meinen Gaumen mit einem leckeren Salat, Kichererbsen und ein Tässchen Rinderbrühe. Zufrieden und satt kann ich den Tag heute abschließen.

Zum Glück habe ich mich nicht riesig vollgefressen, sondern das Essen war einfach schon vorher fertig :-). Wenn ich es nicht schaffe aufzuhören, wenn noch was in der Schüssel ist, dann muss ich halt weniger zubereiten. Mal schauen, ob ich das so weiterführen kann.

Tag 21 – 21.4.21

Schon drei Wochen geschafft. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Heute war auch alles wieder ganz OK, allerdings war der Obst-Nuss-Teller am Nachmittag etwas größer. Keine Ahnung, was ich für ein Bedürfnis kompensieren will. Dem werde ich auf jeden Fall noch nachgehen.

Am Mittag gab es das Gleiche wie vor zwei Tagen – Rehgulasch mit Stangensellerie-Zucchini-Gemüse. Wieder mal so lecker. Und am Abend verwöhnte ich mich wieder mit einem grünen Salat mit Radischensprossen, Mungbohnen und allerlei Samen und Kerne. Dazu gab es noch ein bisschen sonstiges Gemüse und den Rest der Rinderbrühe. Papp satt wieder mal. Einfach zu viel gegessen heute.

Ich werde sicher noch etwas in mich gehen und darüber nachdenken, was ich damit kompensieren/nicht spüren/belohnen will. Sowas hat ja immer einen Grund.

Zwei andere Sachen noch, die mir aufgefallen sind: diesen Monat war meine Periode echt toll. So wie sie sein sollte – kurz und fast schmerzlos. Das merke ich sowieso seit ich mich besser ernähre, dass auch die Periode kürzer und eben fast schmerzfrei ist. Früher habe ich bis zu 4 Tabletten täglich gebraucht um überhaupt den Tag überstehen zu können.

Krass, was Ernährung auch in diesem Punkt ausmachen kann.

Das zweite Learning, was ich habe, ist, dass sich mein Ruhepuls in der Nacht nach unten hin verbessert hat. Da ich ja meine Vitalität mittels dem Oura-Ring tracke, habe ich seit zwei Wochen eine tolle Änderung. Mein Ruhepuls und der Durchschnitt des Pulses in der Nacht sind um durchschnittlich 6 – 8 Schläge pro Minute runter gegangen. Das ist auch mal krass. Das schiebe ich ganz klar dem Intervallfasten zu.

Denn im Januar habe ich ja auch schon eine Essenschallenge gemacht und da war der Unterschied nicht so groß und auffallend. Diese Veränderung nehme ich sehr gerne mit, da sich das natürlich mehr als positiv auf meine Gesundheit auswirkt. Super cooler und netter Nebeneffekt, den ich jetzt einfach mal so stehen lasse :-).

Tag 22 – 22.4.21

Auch heute war wieder ein Tag ohne besondere Vorkommnisse. Das Intervallfasten tut mir richtig gut und was ich total gemerkt habe ist, dass ich viel weniger Muskelkater habe.

Ist aber auch dadurch erklärbar, dass der Körper in der Fastenphase vermehrt ein Wachstumshormon (HGF) ausschüttet, was sehr gut für die Reparatur und Regeneration für uns ist.

Das nehme ich doch gerne mit. Allerdings verblüfft mich das schon ordentlich und ich kann es manchmal gar nicht so richtig glauben. Aber es macht auf jeden Fall total Spaß, wenn man ordentlich trainiert und am nächsten Tag fast keinen Muskelkater hat. Das gefällt mir :-). So macht das Training gleich noch mehr Spaß. Am Mittag gab es wieder leckere Hirse-Karotten-Zucchini-Taler mit Karotten-Lauchgemüse. Mhm so lecker. Diese Taler habe ich schon öfters gemacht, aber diesmal sind sie mir wirklich sehr gut gelungen.

Am Nachmittag gönnte ich mir Obst und ein paar Nüsse (wo ist der gute Vorsatz hin? Keine Ahnung – ich habe ihn nicht mehr gesehen :-)). Wieder mal echt lecker. Am Abend habe ich Gemüsesticks mit Kichererbsen und Radischensprossen genossen. Ein richtig leckeres und rundes Essen. Und heute habe ich es wieder geschafft, dass ich mich nicht überfressen habe. Das ist doch wieder mal echt toll. Mission für heute erfüllt.

Tag 23 – 23.4.21

Was Außergewöhnliches ist passiert: ich habe doch tatsächlich vergessen meinen Wecker zu stellen. Das ist mir, sofern ich mich erinnern kann, noch nie passiert. Allerdings ist mein Körper nur eine halbe Stunde später von alleine aufgewacht. Nochmal Glück gehabt. Was ich aber cool gefunden habe: ich habe mich heute bärenstark und voller Tatendrang gefühlt.

Die Energie sprudelt nur so aus mir raus und ich habe wahnsinnig gute Laune.

Was eine halbe Stunde ausmachen kann. Auch hat es meinen Tag heute nicht sehr beeinflusst. Außer das „Ausgeruhte“ und die gute Laune :-). Das nehme ich auch gerne mit.

Heute war ein sehr körperlich produktiver Tag: einkaufen, versorgen, wandern und die ganze Wohnung putzen. Noch ganz am Morgen habe ich wieder eine halbe Stunde Qi Gong gemacht. Soviel zumindest zum körperlichen Teil. Zudem habe ich heute auch noch viel gelesen. Also insgesamt sehr produktiv, trotz der halben Stunde Verspätung. Somit war das vielleicht gar nicht so schlecht.

Ich bin ja der Meinung, dass alles, was uns so passiert immer einen Grund und einen Sinn hat.

Auch, wenn wir das anfangs nicht glauben können. In diesem Fall hat mein Körper einfach mehr Erholung gebraucht und ich habe – warum auch immer – den Wecker ausgeschalten. Deswegen bin ich der Meinung, dass wir solche Dinge, die einfach passieren, auch als Geschenk sehen können.

Hätte mir nämlich nichts gebracht, wenn ich mich aufgeregt hätte. Das produziert nur Stress und ist das Gegenteil von einem geilen Leben. Außerdem können wir – was auch immer für Dinge passieren – es sowieso nicht ändern, sondern einfach mit den neuen Gegebenheiten spielen. Das mag jetzt für die heutige Situation nicht dramatisch sein. Allerdings können wir das auch auf die ganz großen Lebensherausforderungen umwälzen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal diesen Gedanken weiter zu denken.

Zurück zum Tag: das Wandern ging sowas von spitze, obwohl der Magen leer war. Oder gerade deshalb. Natürlich hat der Körper noch mehr als genug Reserven vom Abendessen, dass er solche Belastungen locker und lässig bewältigen kann. Zusätzlich werden dann durch die Autophagie noch kranke Zellen und Fett vom Körper selber „aufgefressen“, was meinen Körper zusätzlich noch reinigt. Danke, kann ich da nur sagen.

Was gab es heute zum Essen? Wie immer am Wochenende: Mittstück: mein Spezialbrei mit Obst und allen voran einen großen Teller gedünstetes Gemüse. Satt und glücklich habe ich dann noch meinen Nachmittag genießen können, bis es Abendessen gab. Heute war Rester-Essen angesagt: ich hatte noch Hirsetaler, Stangensellerie, Gemüsesticks (von gestern) und noch etwas Gulaschsoße. Und so hat auch mein Abendessen ausgeschaut. Muss ja nicht immer das Butterbrot mit Wurst drauf sein :-). Gesättigt und zum Glück wieder mal nicht überfressen, kann ich nun in meine Abendroutine starten. So macht das Leben doch Spaß.

Tag 24 – 24.4.21

Langsam entfalte ich bärenstarke Kräfte. Kaum zu glauben wie gut es mir geht. Beziehungsweise wie gut ich mich fühle. Das hätte ich nie gedacht. Nun entfaltet die Challenge langsam ihr ganzes Potential. Davon will ich auf jeden Fall mehr :-).

Also, wenn du High-Performer bist, dann ran an die Challenge. Und wenn nicht, dann auch unbedingt :-).

Das beschert dir nach nicht mal vier Wochen einen immensen Energieboost. Da ich gestern wandern war, habe ich mich schon auf Muskelkater eingestellt. Und das Ende vom Lied? Ich habe gar nichts. Das ist für mich kaum zum glauben. Da ich jetzt wieder eine längere Pause vom Wandern hatte, habe ich eigentlich damit gerechnet, dass da was kommt. Aber nichts. Das ist echt genial.

Das habe ich natürlich gleich ausgenützt. Am Morgen war ich eine große Runde spazieren, danach habe ich meine Reifen gewechselt und noch etwas Haushalt geschmissen. Ich kann es nur nochmal betonen, wie viel Zeit du durch das Intervallfasten gewinnst. Das ist echt unglaublich.

Energie und Zeit. Mit diesen beiden Sachen kannst du sehr viel Gutes anstellen.

Danach gab es Mittstück. Ach ich freue mich immer mehr darauf. Wenn du so richtig hunger hast und dann weißt du, dass es was Leckeres gibt, was deinen Körper gut tut und ihn alle wichtigen Nährstoffe bereitstellt, dann freust du dich umso mehr aufs Essen. Ich esse viel mehr mit Genuss. Und die Vorfreude auf das Essen ist immens.

Ich nehme die Lebensmittel auch viel bewusster und intensiver wahr. Das ist dann beim Abendessen nicht mehr ganz so krass. Das finde ich echt interessant. Allerdings erfreue ich mich daran, dass ich so eine Freude am Essen entwickelt habe. Ich schätze es auch viel mehr. Spannend, was so eine kurze Fastenzeit mit der Einstellung zum Essen bewirken kann.

Mittstück war wie immer: Brei, Obst, gedämpftes Gemüse und Kaffee. Vor dem Abend gönnte ich mir noch einen Film und dazu auch mal wieder etwas Popcorn (Lebensfreude darf ja auch sein :-)). Zum Abendessen erfreute ich meinen Gaumen mit einer Ofenaubergine, Kartoffeln und einem Feldsalat mit ein paar Linsen darin. Echt lecker und super sättigend.

Tag 25 – 25.4.21

Schon wieder einen Tag erledigt und hinter mir. Allerdings genieße ich das Ganze jetzt langsam. Zumindest das Intervallfasten sehr. Lust auf ein Stückchen Schoki habe ich schon, allerdings überkommt es mich nicht so häufig wie im Januar. Das ist schon interessant, dass ich als Schokiliebhaberin vielleicht zwei Mal bis jetzt wirklich Lust darauf hatte. Spannend. Vielleicht gebe ich meinen Körper immer mehr, was er auch wirklich benötigt. Und Schoki gehört halt wirklich nicht zu einer guten Grundversorgung dazu :-).

Ich gönne mir ja Süß im Sinne von Obst. Ich glaube, dass das schon mit der Zusammensetzung der Darmbakterien zu tun hat. Wollen die Bewohner da unten Zucker machen sie dir Heißhunger. Da sich nun die Population da unten bei mir ändert und sie nun voll auf Gemüse und recht gesund sind, wollen sie das und sind damit voll befriedigt. Das ist echt cool.

Sobald ich sie aber wieder mit Zucker füttere, kommen die unliebsamen Bewohner zurück und machen Heißhunger auf Schoki.

So einfach und leicht ist das Spiel mit unseren Gelüsten. Genug gepredigt.

Was gab es heute zum Essen? Mittstück war wie immer. Ach ich genieße das immer mehr. Es schmeckt mir jeder einzelne Bissen so wunderbar. Sensationell. Auch merke ich, wie schon öfters beschrieben, dass ich mich bärenstark fühle. Heute am Morgen war ich auch wieder äußerst produktiv. Auch eine Wanderung war noch „drin“.

Ich kann es nur nochmal betonen: der Zeitgewinn ist sowas von immens. Und auch die Energie, die ich mir bezüglich Verdauung einspare, kann ich so sehr sinnvoll nutzen. Ich war ja schon vorher recht gesund, allerdings habe ich mit dieser Challenge nochmal eine neue Dimension erreicht.

Aber ich glaube, dass darfst du echt ausprobieren. Vom lesen selber wirst du nie die Energie spüren, die du dann zur Verfügung hast.

Genial einfach nur. Da am Nachmittag Besuch da war, gab es eine Ausnahme (ich wollte ja am Nachmittag nichts mehr essen) mit dem Obst. Das habe ich blöd gefunden, wenn alle Kuchen essen und ich nichts. Deswegen einen kleinen netten Obstteller für mich. Und keinen Kuchen. Hätte mich sowieso nicht angelacht. Am Abend verwöhnte ich mich wieder mal mit einem so wahnsinnig zarten und leckeren Stückchen Rindfleisch. Dazu gab es den ersten Spargel der Saison für mich und einen Rucola-Tomaten-Paprika-Linsen-gekeimter-Buchweizen-Salat. Sehr lecker und super satt (schon einen Ticken zu viel), kann ich nun in meine Abendroutine starten.

Tag 26 – 26.4.21

Die Zeit rast nur so dahin. Wieder ein Tag erledigt. Da heute Montag ist, ist es wieder ein ganz normaler Tag. Am Morgen ist mir die Challenge natürlich nicht schwer gefallen, da ich sowieso viel zu tun habe. Natürlich meldet sich der Hunger, allerdings finde ich das echt angenehm, da ich mich so richtig aufs Mittagessen freuen kann.

Was ich auch noch interessant finde: ich koche ja schon länger und recht viel. Am Sonntag (also gestern) ist mein Kochtag für die Woche. Da es sich ergeben hat, dass ich gleich am Vormittag koche, konnte ich nicht abschmecken. Somit hatte ich heute eine große Überraschung, wie mein Essen schmeckt. Und es hat echt gut geschmeckt. Da war ich echt verwundert.

Somit mein Learning: mehr auf die innere Stimme und das Gefühl verlassen. Meistens hat es recht.

Zum Mittag hat es gerupften Wildlachs mit Gemüse gegeben. Ich habe einfach alles ineinander gemischt. Das Gemüse bestand aus Lauch, Zucchini, Aubergine und Spinat. Den Lachs habe ich, wie ich schon geschrieben habe, einfach gerupft und untergemischt. Sehr interessante Kombi, aber voll lecker. Am Nachmittag habe ich mir Nicecream gegönnt: man nehme gefrorene Bananen und Beeren, noch etwas Hafermilch dazu und stecke das Gemisch in einen Turbomixer. Kurz zaubern und siehe da: lecker, gesundes Eis. Ohne irgendwelche Zusätze oder Milchprodukte. Cremig und lecker.

Das hatte ich jetzt schon länger wieder mal auf meiner Liste. Dazu gönnte ich mir ein paar Nüsse. Zum Abendessen gab es noch ein paar Champingons und einen bunt gemischten Salat mit Käferbohnen. Zum Schluss noch ein bisschen Melone. Papp satt (wieder mal zu viel erwischt) gehe ich nun in meine Abendroutine. Allerdings versuche ich noch dieses ungute Gefühl des „zu voll seins“ richtig auszuhalten und zu spüren, statt dass ich mich jetzt mit irgendwas ablenke. So lernt mein Körper, dass das gar nicht so angenehm ist und die Chancen stehen besser, dass ich mich, je öfter ich das aushalte, nicht mehr so oft überfresse. Ich bin gespannt. Ausprobieren hat noch nie geschadet.

Tag 27 – 27.4.21

Unspektakulär – so könnte man den heutigen Tag beschreiben. Wobei ich mich jetzt schon in ein paar Tagen auf ein genüssliches Stückchen Schoki freue. Das werde ich sowas von genießen. Ansonsten geht es recht gut. Auch die Änderung mit dem Kaugummi ist hervorragend. Das hätte ich mir auch nie vorstellen können, dass das mal so gut funktioniert. Da ich fast schon jahrzehntelang immer jeden Tag am Kaugummi kauen war, ist das jetzt schon eine große Umstellung. Aber es funktioniert echt gut.

Sonst war mein Tag nicht von Gelüsten oder sonstigen geprägt. Am Mittag gab es lecker Kartoffel-Gemüse-Gulasch. Also einfach Kartoffeln, Karotten, Blumenkohl, Brokkoli und eine Hand voll Bohnen. Lecker gewürzt und schon ist mein Körper und Magen glücklich. Am Nachmittag vertilgte ich wieder etwas Obst und Nüsse und am Abend gab es einen lecker bunten Salat. Auch wieder mit ein paar Böhnchen. Ich brauche am Abend was zu beißen :-). Da heute nicht viel da war, habe ich mich auch nicht überfressen. Dennoch bin ich satt und zufrieden. So lässt sich doch toll in den Abend starten.

Tag 28 – 28.4.21

Auch heute war es wieder unspektakulär. Ich schätze und genieße das Mittagessen und generell das Essen viel mehr. Das freut mich total, denn mehr Bewusstheit für die Lebensmittel und die Ernährung, ist nicht nur für den Körper gut, sondern auch für die Umwelt. Wenn wir nur ein bisschen mehr Bewusstheit in dieses Thema bringen, verändern wir wahnsinnig viel auf der Welt. Für eine bessere Welt und Umwelt.

Auch das ist ein schöner Gedanke finde ich. Du tust nicht nur was für deinen Körper, sondern auch für dein Karma 🙂. Passt und nehmen wir mit. Mittlerweile ist das alles schon zur Routine für mich geworden. Also das Intervallfasten.

Auch die gesunde Ernährung hinterlässt ihre Spuren. Meine Haut ist wesentlich besser, mein Schlaf war noch nie so gut und auch meine Laune und Energielevel sind auf Höchstniveau.

Das freut mich total. Und so sehen wir mal wieder, was für einen großen Einfluss die Ernährung auf uns Menschen hat. Wahnsinn. Was gab es heute zum Essen? Am Mittag gab es wieder den gerupften Fisch mit Gemüse, nachmittags wie immer Obst und Nüsse und am Abend Gemüsesticks mit ein bisschen Kartoffelsalat und Käferbohnen. Gesättigt und zufrieden kann ich jetzt in meine Abendroutine starten.

Tag 29 – 29.4.21

Nun neigt sich die Challenge schon bald dem Ende zu – der vorletzte Tag ist angebrochen. Total verrückt, wie schnell der Monat schon wieder rum ist. Auch die Challenge ist mir diesmal leichter gefallen, als noch im Januar. Und in diesem Monat war das Ganze ja noch etwas verschärft. Dennoch habe ich nicht so viele Gelüste gehabt, wie im Januar. Eigentlich fast keine. Ich denke, dass mein Körper langsam lernt, dass diese Ernährung sehr gesund für ihn ist und er deswegen keine Gelüste oder Ausrutscher mehr macht.

Außerdem verändern sich ja auch meine Darmbakterien und die bestimmen ja zum größten Teil, was da oben in meinen Mund reinkommt :-).

Da kann ich mich fast gar nicht dagegen wehren. Was gab es heute zum Essen? Am Mittag wieder Gemüse-Kartoffel-Gulasch, am Nachmittag wieder Obst und Nüsse und am Abend wurde noch der Kühlschrank „aufgeräumt“. Morgen wird er nämlich wieder gefüllt. Somit gab es wieder ein bisschen Rohkostgemüse mit Kartoffelsalat von gestern und wieder ein paar Bohnen dazu. Diesmal aber Wachtelbohnen. Glücklich, zufrieden und satt starte ich nun in meine Abendroutine.

Tag 30 – letzter Tag 30.4.21

Wow die Challenge ist geschafft. Wahnsinn wie schnell das jetzt doch gegangen ist. Langsam kommt etwas Abschiedsschmerz, weil mir die Challenge so gut getan hat. Allerdings mache ich das Intervallfasten jetzt zu einem festen Bestandteil meines Lebens.

Die positiven Aspekte überwiegen so stark – für mich – das ich das einfach weiter machen will.

Wäre irgendwie komisch, wenn ich jetzt ins alte Muster zurückfallen würde. Deswegen wird es weiter gemacht. Und lustiger weise jeden Tag mit noch mehr Freude. Das macht echt Spaß. Der zeitliche Mehrgewinn, der etwas strukturiertere Tag bezüglich Essen, zumindest bei mir, die positiven Gefühle, was meinen Körper betrifft. Ich fühle mich so viel fitter, ich schlafe besser, bin nicht mehr gereizt und kann, auch wenn es mal stressig ist, viel besser wieder zur Ruhe kommen.

Ich hatte auch noch nie so einen guten Monat mit meinen Vitalwerten (ich tracke ja mit dem Oura Ring). Sensationell. Und das Schönste: natürlich habe ich mich auf die Waage getraut. Und siehe da 68,2 Kg. Das bedeutet 2,9 Kg weniger als vor 30 Tagen. Ohne Mühe, mit viel Freude und einem viel besseren Körpergefühl. Das nenn ich mal geil :-).

Also alles in allem bin ich sowas von glücklich mit dieser Challenge und ich denke, dass das jetzt wieder ein großer Schritt Richtung Gesundheit gewandert bin. Ich fühle mich einfach spitze. Noch eine Erkenntnis habe ich heute gemacht: heute war ja wieder Einkauftag. Ich bin langsam dran, dass ich mehr Bio kaufe. Das war früher für mich überhaupt nicht wichtig auf Grund meiner Prägungen. Daheim gab es kein Bio, ist ja alles Quatsch und nur Abzocke. So der Ton zu Hause.

Solche Muster dürfen wir erst mal erkennen, bevor wir das ändern können.

Ich bin viel dabei, dass ich meine Muster immer mehr aufarbeite und sie somit gehen lassen kann. Dieses war eines davon. Aber ich löse mich mehr und mehr davon und bin jetzt sicher schon bei einem Bioanteil von 85% in meiner Ernährung. Heute gab es aber weder Biobrokkoli noch Bioblumenkohl. Naja, habe ich mir gedacht, nehme ich halt den normalen. Ich kann dir sagen, dass es einen RIESEN Unterschied geschmacklich macht, ob du Bio oder konventionell kaufst. Hätte ich NIE NIE NIE gedacht. Die letzten Wochen gab es immer Bio, eben nur heute nicht. Krass. Bio hat wirklich einen richtigen Geschmack, allerdings das, was ich jetzt zu Hause habe, schmeckt nach…nicht viel. Ich kann das immer noch nicht glauben. Probier das unbedingt aus!

Bei den Äpfeln habe ich das auch gemerkt. Die schauen zwar nicht so schön aus, schmecken aber viel besser. Für mich ist das wieder mal eine Bestätigung, dass ich jetzt noch mehr darauf schaue, was ich einkaufe. Konventionell, wenn es gar nicht anders geht, ansonsten nur noch Bio. Du sagst jetzt sicher, dass du dir das nicht leisten kannst. Kannst du doch. Da im Bio mehr Nährstoffe enthalten sind, macht Bio definitiv schneller satt und du bekommst alles, was dein Körper braucht. Und du brauchst nicht Megamengen. Habe ich heute zum Mittstück auch gemerkt. Ansonsten sättigt mich das gedämpfte Gemüse recht gut, heute nicht so.

Der Unterschied war nicht gravierend, allerdings doch spürbar. Das ist einfach dem geschuldet, dass im konventionellen noch weniger Nährstoffen enthalten sind, der Körper diese aber verlangt. Somit will der Körper immer mehr und mehr und du hast erst ein Sättigungsgefühl, wenn dein Magen schon fast am platzen ist. Das passiert mit Biokost definitiv nicht. Nochmal: krass.

Genug gestaunt von meiner Seite aus. Was gab es am letzten Tag der Challenge? Zum Mittstück wieder Brei mit Obst, gedämpftes Gemüse und einen leckeren Kaffee. Am Nachmittag gab es nichts, erst der Abend brachte mir wieder kulinarische Höhenflüge :-). Nee ganz so exotisch war es nicht, es ist unter der Woche noch was übrig geblieben, das habe ich mir noch gegönnt. Ganz konkret heißt das: Gemüse-Kartoffel-Gulasch und noch Gemüsesticks. Das Gulasch habe ich noch mit lecker Hefeflocken“ gepimt“. Sehr lecker. Allerdings war es etwas zu viel, aber wegschmeißen kommt nicht in Frage. Deswegen waren 3 Löffel einfach zu viel. Nun ja, damit muss ich jetzt einfach leben :-). Satt und zufrieden starte ich jetzt in meine Abendroutine und freue mich auf morgen, wenn es wieder heißt: neue Challenge :-).

Falls du Fragen hast, schreibe mir gerne. Ich hoffe, dass dir meine Ausführungen helfen, selber aktiv zu werden und dich an dieses Thema heranwagen. Von meiner Seite aus ist es mehr als empfehlenswert. Springe über deinen Schatten, integriere das Intervallfasten (und ja – auch am Wochenende!) und bereichere so deine Gesundheit und damit auch dein Leben. 

Von Herzen,
deine Anne

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